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Das Mediationsverfahren

Die öffentliche Debatte über die Notwendigkeit und Zumutbarkeit einer Flughafenerweiterung sowie die zukünftige Entwicklung des Frankfurter Flughafens war und ist durch die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bau der Startbahn West Anfang der achtziger Jahre erheblich belastet.

  • Unabhängige und ergebnisoffene Diskussion über die Zukunft des Flughafens
  • 18 Monate (1998 bis 2000)
  • 24 Sitzungen der Mediationsgruppe
  • Ein Mediationspaket mit fünf einander ergänzenden Bausteinen

Überblick über das Mediatonsverfahren

die Idee eines Mediationsverfahrens wurde, vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte um die Forderungen der Deutschen Lufthansa AG und der Flughafen Frankfurt Main AG (heute Fraport AG) nach einer Erweiterung des Flughafens Frankfurt durch eine neue Landebahn, im Frühjahr 1998 im „Gesprächskreis Flughafen“ des damaligen Ministerpräsidenten Hans Eichel geboren. Das Mediationsverfahren startete im Jahr 1998, dauerte 18 Monate und endete im Januar 2000.


Fünf Bausteine des Mediationspakets (Quelle: Dokumentation zum Mediationsverfahren Flughafen Frankfurt am Main – Leitfaden)
Die fünf Bausteine des Mediationspakets (Quelle: Dokumentation zum Mediationsverfahren Flughafen Frankfurt am Main – Leitfaden)

Das Mediationspaket

Das zentrale Ergebnis des Mediationsverfahrens war ein Paket aus Empfehlungen, das die Ansprüche und Anforderungen aller beteiligten Personen und Institutionen miteinander in Einklang bringen sollte. Das sogenannte Mediationspaket beinhaltet fünf einander ergänzende Bausteine, die untrennbar miteinander verbunden sind.