Vorstand des Forum Flughafen und Region

Geleitet werden das FFR und seine Gremien von einem dreiköpfigen Vorstand. Zu den Aufgaben des Vorstands gehören die geschäftsführende Leitung des FFR sowie der Vorsitz im Koordinierungsrat und im Konvent.

 

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner

Generaldirektor European Space Agency (ESA)

 

Johann-Dietrich („Jan“) Wörner trat am 1. Juli 2015 sein Amt als ESA-Generaldirektor an. 

Er war zuvor von März 2007 bis Juni 2015 Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 

Wörner wurde 1954 in Kassel geboren. Nach seinem Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin und der Technischen Hochschule Darmstadt, wo er im Jahr 1985 promovierte, arbeitete Wörner bis 1990 im Ingenieurbüro König und Heunisch. 1982 ging er im Rahmen seines Studiums für einen Forschungsaufenthalt zum Thema Erdbebensicherheit von Kernkraftwerken für ein Jahr nach Japan. 

1990 kehrte Wörner zur Technischen Hochschule Darmstadt zurück, wo er zum Professor für Bauingenieurwesen ernannt wurde und die Leitung der Prüf- und Versuchsanstalt übernahm. Bevor er 1995 zum Präsidenten der TU Darmstadt gewählt wurde, war er Dekan des neuen Fachbereichs Bauingenieurwesen. Er leitete die Geschicke der Universität von 1995 bis 2007 und führte sie als eine der ersten in Deutschland in die Autonomie. 

Wörner wurde mit einer Reihe von Preisen und Auszeichnungen, wie z. B. dem Preis der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule Darmstadt für „Hervorragende wissenschaftliche Leistungen“, geehrt. Außerdem wurde er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften berufen und ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und des Konvents für Technikwissenschaften acatech.

Des Weiteren erhielt Wörner die Ehrendoktorwürde der New York State University in Buffalo (USA), der Technischen Universitäten von Bukarest (Rumänien) und Ulan Bator (Mongolei), der Universität St. Petersburg für Wirtschaft und Finanzen (Russland) und der École Centrale de Lyon (Frankreich). Er ist Träger des Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Auszeichnung wurden seine Verdienste um den Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland sowie sein kontinuierlicher Einsatz für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den "MINT-Fächern" Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt. Er ist außerdem Ritter der französischen Ehrenlegion.

Wörner war Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und außerdem Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Aufsichtsratsgremien, Beiräten und Kuratorien. Er war Mitglied des Hochschulrates der École Centrale de Paris und der École Centrale de Lyon, der TU Berlin, des Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt sowie mehrerer anderer Aufsichtsgremien, wie etwa von Schenck, Röhm, Bilfinger & Berger sowie beim TÜV, um nur einige zu nennen.

Ferner war er von der Bundesregierung in die „Projektgruppe Energiepolitisches Programm“ (PEPP) berufen worden.

Vor seiner Ernennung zum ESA-Generaldirektor war Wörner von 2007 bis 2015 Leiter der deutschen Delegation in der ESA und von 2012 bis 2014 Vorsitzender des ESA-Rats. 

Anke Giesen

Vorstand Operations der Fraport AG

 

Ihr unterstehen die Strategischen Geschäftsbereiche „Airport Security Management“, Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit“ und „Handels- und Vermietungsmanagement“ sowie der Zentralbereich „Personal/Führungskräfte In-/Ausland“.

Nach ihrem Jura-Studium startete sie ihre Karriere 1992 bei der Mannesmann Dematic AG als Referentin für Personal und Führungskräfte im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik. Im Jahr 2001 wechselte Frau Giesen zum internationalen Holzwerkstoff-Produzenten Pfleiderer AG, wo sie diverse leitende Funktionen bekleidete, ab 2004 als Leiterin Personal Konzern und Mitglied der Geschäftsleitung des Business Centers Westeuropa.

2009 wechselte sie zur Douglas Holding AG. In dem internationalen Handels-Konzern war sie als Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands für die Holdingbereiche Personal und Recht sowie die Servicebereiche Versicherungsmanagement und Einkauf verantwortlich.

Oliver Quilling

Landrat des Landkreises Offenbach

 

Oliver Quilling, 1965 in Offenbach am Main geboren, war seit 1996 Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg. Am 01.03.2010 trat er sein Amt als Landrat des Kreises Offenbach an, in das er am 11.10.2009 gewählt worden war.

Quilling studierte von 1984 bis 1990 Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Nach dem Rechtsreferendariat und dem Zweiten Staatsexamen war Quilling bis Anfang 1996 als Rechtsanwalt in Frankfurt tätig. Er ist seit 1983 Mitglied der CDU und wurde 1989 erstmals in die Stadtverordnetenversammlung Neu-Isenburg sowie in den Kreistag des Kreises Offenbach gewählt.

Quilling gehörte – als Bürgermeister einer Anrainerkommune vom Ausbau des Flughafens Rhein-Main betroffen – bereits seit 1998 der Mediation an und ist seither ununterbrochen Mitglied des Regionalen Dialogforums (RDF) und des Nachfolgeprojekts Forum Flughafen Frankfurt und Region (FFR). Er ist der einzige Vertreter der Kommunen und Kreise im Forum, der seit Beginn an der Diskussion um den Ausbau des Flughafens beteiligt ist. Im Jahr 2008 wurde er vom Hessischen Ministerpräsidenten zu einem der drei Vorsitzenden des Forums berufen.

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