Bewegungsmonitoring

Eine weitere Säule des Fluglärmmonitorings des UNH ist das Flugbewegungsmonitoring. Das Umwelthaus wertet monatlich die Flugbewegungen am Frankfurter Flughafen aus und bereitet die Ergebnisse grafisch auf. Nachfolgend stehen die Bewegungsdaten ab Januar 2012 zur Verfügung.

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Hintergrund

Ursache für die Aufnahme des Monitorings und die Darstellung der zeitlichen Verläufe der Bewegungsdaten war die Diskussion in der Öffentlichkeit und den Medien über die Bewegungen und deren Verteilung in den Nachtrandstunden (22:00–23:00 und 05:00–06:00 Uhr) im Hinblick auf das vom Bundesverwaltungsgericht genannte An- und Abschwellen der Bewegungszahlen zur Kernnacht von 23:00 bis 05:00 Uhr, der sog. Mediationsnacht.

In der Mediationsnacht sind gem. Planfeststellungsbeschluss, geändert nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, keine planmäßigen Flugbewegungen zulässig. Dies bedeutet, dass für diese Zeiten keine regulären Slots vergeben werden. Alle Starts und Landungen die in diesem Zeitraum stattfinden basieren auf im Planfeststellungsbeschluss klar definierten Regeln. Gegen diese Ausnahmeregelungen wurden keine Klagen vor Verwaltungsgerichten erhoben.

Für die beiden Randstunden hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig im April 2012 eine kalenderjährliche durchschnittliche Anzahl von 133 planmäßigen Bewegungen für zulässig erklärt. Überschreitungen dieser Zahlen können in einzelnen Monaten also durchaus vorkommen und sind zulässig, soweit über das Jahr gerechnet die 133 genannten Bewegungen nicht überschritten werden.

Alle Daten der Auswertung basieren auf den von Fraport zur Verfügung gestellten Bewegungsdaten, die stündlich zusammen mit den Lärmmesswerten der Fraport-eigenen Messstationen automatisiert geliefert werden. In den einzelnen Stundenscheiben kann es zu Abweichungen anderer Datenquellen kommen, da Fraport nicht geplante Zeiten registriert sondern tatsächliche Touchdown- bzw. Airborne-Zeiten.

Diese Vorgehensweise hat den Nachteil, dass ein Abgleich mit Flugplänen nicht erfolgt und somit bestimmte Aussagen nicht getroffen werden können.

So werden in den einzelnen Zeiträumen die jeweils tatsächlich stattgefundenen Starts und Landungen dokumentiert. Die Daten geben jedoch keine Auskunft darüber, ob die Flugbewegung genau für diesen Zeitraum geplant war oder verfrüht bzw. verspätet stattgefunden hat. Lediglich für alle Flüge nach 23:00 Uhr muss man davon ausgehen, dass diese auf Grundlage einer der im Planfeststellungsbeschluss genannten Ausnahmeregelungen stattgefunden haben. Details zu geplanten (Vermessungsflüge) und genehmigten Verspätungen sind den Veröffentlichungen der Genehmigungsbehörde (Luftaufsicht: HMWVL) zu entnehmen.

Nicht erkennbar ist auch, wenn in der Zeit nach 23:00 Uhr und vor 00:00 Uhr ein Vermessungsflug oder ein Ambulanzflug stattgefunden hat – die Bewegungsdaten erlauben keine Unterscheidung zwischen diesen und Verspätungen von Verkehrsmaschinen. Da die Anzahl jedoch sehr gering ist, kann dieser Umstand vernachlässigt werden.

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