Air Traffic Noise – Der Luftverkehr über Frankfurt am Main

 

Zum Air-Traffic Noise des UNH

 

Fragen und Antworten zur Darstellung des Luftverkehrs - Air Traffic Noise

Was stellt die Anwendung dar?

Die Applikation - Air Traffic Noise - zeigt den Flugbetrieb im Umkreis des Flughafens Frankfurt mit einer Verzögerung von 75 bis 135 Minuten. Diese Verzögerung entsteht durch die alle 60 Minuten gebündelte Übermittlung der Lärmmessdaten von den Stationen zum UNH sowie durch die dann erfolgende Verarbeitung der Flugspuren. Diese Darstellung zeigt Grundinformationen wie:

  • Startende und landende Flugzeuge in Frankfurt, auf Grundlage der FANOMOS-Daten der Deutschen Flugsicherung.
  • Fluglärmmessstationen der Fraport AG, der Kommunen sowie die des Umwelthauses.
  •  Flugzeuggröße in Abhängigkeit des Flugzeugtyps und weitere Informationen zu dem Flug.

Welche Detailinformationen sind verfügbar?

Beim Anklicken des Flugzeuges erscheinen Detailinformationen des Fluges:

  • Callsign, Geschwindigkeit, Höhe über dem Meeresspiegel sowie Start- und Zielflughafen. Die zugehörige Flugspur über den bisher erfassten Flugweg wird bei einem vollständigen Datensatz ebenfalls angezeigt. Die Einfärbung dieser Flugspur zeigt die Höhenveränderung bei der entsprechenden Position.

 

 

Wie kann ich die Karte bewegen?

  • Oben rechts befindet sich die Navigationsleiste der Karte. Hier können Sie zoomen und die Karte in alle Richtungen bewegen. Mit der Maus können Sie ebenfalls die Karte bewegen. Hierbei einfach die linke Maustaste gedrückt halten und die Maus bewegen.

Welche Ansichten können gewählt werden?

  • Oben links in der Rubrik „Anzeige“ können verschiedene Hintergründe gewählt werden. Die Ansichten Karte, Satellit, Default oder Gelände sind verfügbar.

Ich suche ein Flugereignis und den dazugehörigen Lärmpegel?

  • Unter dem Live-Modus sehen Sie den aktuellen Datensatz der derzeit dem UNH zur Verfügung steht. Diese sind zum heutigen Übertragungsstand noch bis zu zwei Stunden zeitverzögert.
  • Um Ereignisse, die weiter als 2 Stunden zurückliegen zu finden, wählen Sie "Replay" in der Rubrik "Überblick" und wählen Sie das gewünschte Datum mit Uhrzeit über die Kalenderfunktion aus. Die Uhrzeit können Sie in der Kalenderfunktion mit gedrückter linken Maustaste nach links und rechts bewegen (halbstündige Intervalle) und mit den Pfeilen nach oben und unten sekundengenau.
  • Im Menü „Überblick“ können Sie ein Datum und die entsprechende Zeit auswählen um sich die Daten anzeigen zu lassen.

Wie laut war das von mir ausgewählte Flugzeug?

  • Wählen Sie auf der Karte eine Messstation (blauer Punkt) durch einen Mausklick aus. In der Rubrik „Überblick - Pegel-Zeit-Verlauf" erhalten Sie eine Übersicht über den Pegelverlauf der ausgewählten Station.

 

 

Datengrundlage

Die Datengrundlage für die Flugspuren basiert auf den FANOMOS-Daten der DFS. Es werden Flugzeuge bis 13.500 ft (4115 m) Höhe über NN erfasst. Die Abweichungen zwischen Radar- und FANOMOS-Daten liegen nach Angaben der DFS bei max. 200 m auf Geraden; vereinzelt können in Kurvenbereichen maximale Abweichungen von bis zu 400 m auftreten.


Die Lärmmessdaten werden von der Fraport AG, den umliegenden Kommunen sowie von den UNH-Stationen ermittelt. Diese sind jeweils nach ihrer Herkunft gekennzeichnet. Die Daten der UNH-Stationen sowie die der kommunalen Stationen beinhalten alle Lärmdaten ab 50 dB(A). Die Daten der Fraport AG werden aus u.a. Gründen erst ab der Messschwelle an das UNH übermittelt.

Die an Lärmmessstellen ankommenden Geräusche stammen stets aus unterschiedlichen Quellen, die sich überlagern können. Bei Fluglärmmessstellen werden deshalb Messschwellen eingerichtet, die dazu dienen ein vom Messgerät erfasstes Geräusch als Fluglärm zu erkennen.

Ein gemessenes Fluglärmereignis wird durch seinen Maximalpegel (LAS,max) und die Zeit, die der Schallpegel weniger als 10 dB(A) unter dem Maximalpegel liegt beschrieben. Die Kriterien zur Ereigniserkennung von Fluglärm gehen davon aus, dass die Messstelle an einem Ort platziert ist, an dem die Flugverkehrsgeräusche deutlich lauter sind als diejenigen sonstiger Geräuschquellen, wie z.B. Verkehrsgeräusche. Im Messgerät eingestellte Start- und Stoppschwellen, die mindestens 3 dB(A) über dem A-bewerteten Schalldruckpegel der Fremdgeräusche liegen, sorgen für eine erste Trennung von Fremdgeräuschen und Fluglärmereignissen. Damit ein Fluglärmereignis verwertbar ist, muss dessen Maximalpegel wiederum 3 dB(A) über der Start- und Stoppschwelle liegen. Wenn der Pegelverlauf des Ereignisses über mindestens 3 dB(A) erfasst wurde, kann eine Abschätzung über die Zeitspanne des gesamten Lärmereignis erflogen. Bei Fluglärmereignissen, die die Start- / Stoppschwelle um weniger als 3 dB(A) überschreiten, kann keine Aussage über den zeitlichen Pegelverlauf getroffen werden. Das Ereignis kann dann nicht in die Auswertung eingehen. Fraport verwendet in seinen Auswertungen in diesem Fall typenbezogene Standardpegel für das nicht gemessene Lärmereignis. Am besten ist es jedoch, wenn man den gesamten Pegelverlauf über eine Spanne von 10 dB(A) unterhalb des Maximalpegels messtechnisch ohne Störungen durch Fremdgeräusche erfassen kann."



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